Albumcheck | Rap’n’Roll von Querfälltein

Die Kölner Kombo Querfälltein präsentiert Rap’n’Roll, eine Genre, dass bisher niemand kannte. Ihre musikalische Kreation, ist wie der Name schon sagt: Rap und Roll gepaart mit Blues sowie Reggae. Alles miteinander vermengt. Auch wenn es sich an sich schon seltsam anhört, ist es das in Wirklichkeit nicht und manchmal wieder doch!

So kam es auch, dass Querfälltein ihr Album es „Rap’n’Roll“ nannten. Man hört eine kickende Mischung aus Rap-Vocals und dem Rockwerkzeug vergangener Zeiten der 50s.

Zwischen den Tracks 31 bis 44  darf man als Ohrenzeuge gespannt die Lauscher aufstellen. Die lustigen, teils sozialkritischen und manchmal tiefgründigen Texte verblüffen den Zuhörer immer wieder aufs Neue. Hier stimmt das Gesamtkonzept! Man kann den Jungs, die immerhin schon drei Alben auf den Buckel haben, endlich den großen Durchbruch wünschen.

Da hat das Quartett bereits 6 Jahre lang an ihrem eigenen Stil gefeilt, und was machen die großen Plattenfirmen? Sie scheinen noch immer zu schlafen oder auf den Ohren taub zu sein. Da kann man nur den Kopf schütteln. Rap’n’Roll!!! Das fetzt! Naja, aber die Jungs haben es auch so geschafft. Als Düsseldorfer muss ich zugeben, dass es sich bei Querfälltein um eine coole und spritzige Kölner Band handelt.

Nicht alles auf „Rap’n’Roll“ ist wirklich ’n’Roll. Vieles ist einfach schicker und toller Rap mit klarem Reggaesound in deutscher Sprache, der sich nicht davor scheut rheinisches Platt ins Programm zu nehmen. Et kütt wie et kütt!

Texte gut, Musik gut!  Alles gut! Absoluter Geheimtipp!

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