Albumcheck | Neon Me von Klubgrün

Klubgrün, das ist nicht die Farbe des neuen Anstrichs in eurer liebsten Szene-Disco. Klubgrün ist ein Zusammenschluss von vier Münsteranern, die auszogen um Deutschland mit neuartigem Sound zu berieseln.

Was ihnen auf ihrem Erstlings-Werk „Neon Me“ mehr als gelungen scheint. Souverän und in sich selbst stimmig, präsentiert sich der Silberling als käme er von einem anderen Stern äh… Land. Kaum einer würde vermuten, dass es sich bei „Neon Me“ um einen Longplayer handelt, der säuberlich ausgeschnitten in den Umriss der BRD passt.

Klubgrün verkörpern mit ihrer Musik die perfekte Mischung aus Pop, Indie und Rock. Dementsprechend klingt ihr Sound. Neben dem Kopfkino, welches einen auf Anhieb in einen feucht-verschwitzten Club, mit vibrierenden Neonlichtern und zuckenden Beinen katapultiert, beginnt der Kopf zu nicken und die Füße zu wippen.

Eingängiges Soundspektrum mit messerscharfen Beats, die mit schicken Vocals garniert sind. Fast so, wie ein leckerer Krabbencoctail, den Benjamin Buford Blue, kurz „Bubba”, nicht hätte besser beschreiben können.

Die besonderen Zutaten bilden dabei die elektronischen Beats, die mit auszeichnenden Synthies generiert sind. Die Basis der musikalischen Soße wird mit Indie-Gitarren angereichert und mit eingängigen Vocals und Refrains abgeschmeckt.

LECKER! EIN WAHRER GENUSS!

(nichts für schnelle Hörer, ein paar Durchläufe ziehen lassen)

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