Albumcheck | Handwritten von The Gaslight Anthem

The Gaslight Anthem – bis zu ihrem Top 10 Album „American Slang“ noch als Geheimtipp aus New Jersey gehandelt, startete durch und wurde innerhalb kürzester Zeit zu Publikumslieblingen mit einer enormen Anziehungskraft.

Ihr volles Potenzial spielte das Quartett bei Konzerten aus, so dass sie schnell auf den Bühnen internationaler Festivals zu finden waren. Ihr damaliges Album schaffte es auf Platz 8 der Media Control Charts. Nun, rund zwei Jahre nach ihrem großen Erfolg, legen The Gaslight Anthem mit ihrem neuen Werk „Handwritten“ nach und betonen nach wie vor, welche musikalische Schaffenskraft in ihnen steckt.

Produziert wurde der Silberling von Brendan O’Brien, der bereits Pearl Jam, Bruce Springsteen und AC/DC unter seine Fittiche nahm. Der Sound der Band ist jedoch im Gegensatz zum Vorgängeralbum emotionaler und persönlicher geworden. Demnach klingt ihre Musik auch melodischer, was allerdings ihrer Durchschlagskraft nicht schadet. Elf Tracks, die es in sich haben. Man kann mitsingen und abrocken.

„Handwritten“ legt Zeugnis davon ab, dass es sich auch heute noch lohnt seine Tracks selbst zu schreiben. Damit rocken sich The Gaslight Anthem in die Herzen ihrer Fans. Authentizität heißt hier die Divise.

Und die kommt mit dem in Nashville (Blackbird Studios) besonders gut zur Geltung. Um den Fans einen kleinen Vorgeschmack auf die Scheibe zu vermitteln, wurde der Opener „45“ als erste Singleauskopplung veröffentlicht. Mit vollem Erfolg. Der Weg nach oben ist bereits vorprogrammiert. Uns würde es nicht wundern, wenn wir in den nächsten Jahren noch mehr Songs von der Band auf die Ohren bekommen.

Für Abwechslung ist zumindest schon auf „Handwritten“ gesorgt.

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