Albumcheck | Full Fathom Five von Ufo Hawaii

Wir schreiben das Jahr 2012. Ein Jahr, das sicherlich nicht als eines der Besten in die Geschichte eingeht. Unsere Köpfe werden mit der Euro-Krise berieselt. Wir hatten die Fußball Europameisterschaft, Olympia und was sonst noch so kommt. Unserer kleines Dasein ist befristet und nur von wenigen Highlights geprägt.

Ein solches Highlight ist das Album „Full Fathom Five“ von Ufo Hawaii. Die Musik, die nach Ufos klingt, die auf Hawaii notgelandet sind.

Hinter Ufo Hawaii versteckt sich Achim „Künstler“ Treu. Ufo Hawaii ist  jemand, der sich nicht all zu viele Gedanken darüber macht, was andere über seine Musik denken könnten. Vielmehr macht er sein eigenes Ding und sprengt somit die Grenzen aller Genre.

Dadurch hat der Musiker seinen eigenen opulenten Stil entwickelt, der mit seinem Spannungsbogen den Zuhörer in andere Welten entfernt. Seichte elektronische Klänge fließen in cineastische Soundspektren ein und verzaubern. Sein 12 Song starkes Album, welches bereits im Juni als Vinyl und digitaler Download veröffentlicht wurde, beheimatet glasklare Melodien mit gezielten Vocals. Wie ein fließender Bach fließt auch der Sound in die Ohrmuschel. Ohrenzeugen aufgepasst. Diese Scheibe ist nichts für den schnellen Hunger, sondern will genussvoll verspeist werden.

Sicherlich nichts für Mainstream-Hörer. DJ’s dürften von den Klangwelten angetan sein.

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