Albumcheck | Chasing Beats von Sepalot

NEIN, wir stellen nicht zum wiederholten Mal die gleiche Platte vor. Der Blumentopf DJ SEPALOT ging mit seinem letzten Solo-Album „Chasing Clouds“ weit über das HipHop Genre hinaus. Wie ihr wisst haben wir darüber berichtet. Das Albumcover zum neuesten Streich von Sepalot ähnelt dem alten Cover fast bis aufs Ei. Es gibt jedoch zwei entscheidende Details, die anders gestaltet sind.

Doch seht selbst zum Vergleich. Habt ihr es erkannt? Das Cover von „Chasing Beats“ trägt selbstverständlich einen anderen Namen und auch Sepalot selbst ist nur im weißen Schatten seiner selbst gezeigt. Stilistisch ist der neue Longplayer, welcher morgen in den Läden erhältlich sein wird, ähnlich im Bereich Hip Hop, Jazz, Funk und Soul angesiedelt. 

„Chasing Beats“ bedarf daher weniger Erläuterungen. Die musikalische Fortsetzung von „Chasing Clouds“ beheimatet leider NUR SIEBEN Songs. Zumindest auf unserer Promo-Version. Ein klarer Minusstern. Doch dieses winzige Scheibchen Sound hat es in sich.

Gäste wie Chill Moody, Verso und Johnny Popcorn liehen dem Meister ihre Stimmen und beleuchteten die Songs aus „CHASING CLOUDS“ noch einmal ganz neu.

Quasi Recycling in Noten. Auch nicht schlimm, wenn man bedenkt, was so alles in der Mülltonne landet. Diese CD ist jedoch viel zu Schade für die orangen Männer. Vielmehr sollte man genauer hinhören. Es gibt immer wieder nette Beats und Scratches zu entdecken. Dazu feine und schicke Vocals.

So hat sich Sepalot für seinen neuen Silberling „Chasing Beats“ etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues zusammengepackt und zu etwas Neuem verrührt. Besser als das Original.

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