Albumcheck | Beams von Matthew Dear

Ein texanischer DJ zog in die große weite Welt und landete letztendlich in der Weltmetrole New York. Dort startete er eine Musikkarriere und wurde schließlich als  Produzent, Songschreiber, DJ, Sänger und Avant-Pop-Star erfolgreich. Die Rede ist von  Matthew Dear , der mit seinem letzten Album „Black City“ (2010) noch einen Triumph der langsam implodierenden Romantik verursachte.

Mit seinem vierten Studioalbum „Beams“, welches am 24. August veröffentlicht wird, erscheint Dear so losgelöst und gelassen wie  nie zuvor. Dabei dürfen Dear-Fans sich auf  hypnotischen Beats, schicke Synthesizer und Polyrhythmen freuen, die in verträumte Pop-Melodien eingefasst sind.

Der Zuhörer wird mit dem monoton gehaltenem Sprechgesang eine Traumwelt katapultiert, die gleichzeitig fremd und vertraut wirkt. Besonders faszinierend sind dabei die exzentrischen Details, die Matthew Dear in die elf Songs eingebaut hat.   Gitarrenfetzen, E-Bass, und Schlagzeug kommen zwischen den Synthesizern und Samples gut zur Geltung.

Während die Leadsingle „Her Fantasy“ als sonnige Sommerhymne daherkommt, geschieht schon im zweiten Song „Earthforms“ etwas seltsames. Ein dicker E-Bass galoppiert auf einem treibenden Backbeat.

Die Abmischung ist sehr gut gelungen. Man muss also kein Fan von dieser Art Musik sein, man kann sich das Scheibchen „Beams“ auch so anhören.

Beams hat Magie.

Tourtermine sind bei uns übrigens für November / Dezember in Planung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.