Albumcheck | Anastasis von Dead can Dance

Ist es wirklich für einen Käufer ermutigend, wenn er auf dem CD-Cover ein Feld mit abgestorbenen Sonnenblumen sieht, welches dazu noch in düsterem Grau gehalten ist? Diese Frage lasse ich jetzt einfach im Raum stehen. 

Das düstere CD-Cover gehört zu dem neuen Album „Anastasis“ von Dead can Dance, die 16 Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Studio Albums zurück auf die Weltbühne treten.

Ähnlich düster wie das Cover regiert auf dem neuen Dead Can Dance-Album  „Anastasis“ eher so eine Art Weltuntergangsstimmung. Wer das (auf mittlerweile geschrumpfte) Duo und ihre Arbeiten kennt, dürfte beim ersten Ohrwaschgang erkennen, dass es sich bei „Anastasis“ um ein klassisches Dead Can Dance-Album handelt.

Epische Soundscapes, der unverkennbare Gesang von Lisa Gerard and Brendan Perry ergeben große Songs mit einer Soundfarbe wie sie nur Dead Can Dance hinbekommen und jede Vergleiche zu anderen Bands obsolet machen.

Mit ihrem Mix aus Neoklassik, Worldmusic, Rock und Pop schaffen sie es auch diesmal ihre Fnas zu beeidrucken. Naja, und wer sonst noch die Platte kaufen will.

Während einige schon an ein mehrfaches Ende von Dead can Dance glaubten, haben sie den Leuten immer die lange Nase gezeigt. Millionen von verkaufter Platten kommen ja nicht von ungefähr.  Wir hoffen, dass sich der Trend auch mit diesem Longplayer fortsetzen wird.

Dead Can Dance sind übrigens im Oktober auf Tour – die Shows sind bereits ausverkauft:

  • 01.10. Frankfurt – Alte Oper
  • 03.10. Berlin – Tempodrom
  • 05.10. Hamburg – CCH
  • 07.10. München – Philharmonie
  • 08.10. Köln – Philharmonie

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