Albumcheck | The Colors of Hope von Fetsum

Ruhig und andächtig. Verschmitzt und gutlaunig. So präsentiert sich das aktuelle Album „The Colors of Hope“ von Fetsum. Geboren ist Fetsum in Ägypten. Aufgewachsen in Italien und Deutschland. Gesegnet mit einer wunderschönen Stimme und mit einem wahnsinnigen Talent für die Musik ausgestattet. 

Im Sommer 2005 erschien seine Debüt-EP „Meine Musik“. Von da an ging es bergauf. Er spielte zahlreiche Support-Acts für Künstler wie Reamonn, Thomas D., Peter Fox oder auch Cassandra Steen. Anfang 2009 gründet  er schließlich mit High Energy Music sein eigenes Label.

Der Weg zu seinem Album „Colors Of Hope“ war lang. Hat sich aber gelohnt. Fetsum ist einer der wenigen Künstler, die wirklich etwas von ihrem Handwerk verstehen und sich auch nicht in die Suppe spucken lassen. Erschienen ist das Werk bereits im Mai diesen Jahres. Ein Hörgriff lohnt sich dennoch. Hat Fetsum zum Anfang seiner Karriere in deutscher Sprache gesungen, hat sich das Gesicht gewandelt. Mr. Fetsum singt nun auf englisch, was ihm übrigens genauso gut steht, wie die deutsche Ausführung.

Sei es drum, Fetsum selbst nennt seinen Sound Urban-Folk. Was man sich darunter vorstellen kann? Nun ja, das ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Vielmehr sind es die sonnendurchflutenden Tracks, die den Longplayer so abwechslungsreich gestalten. Spritzig und dennoch beruhigend.

Zum Einschläfern taugt „The Colors of Hope“ jedoch nicht, obwohl sich im Laufe der Spielzeit leichte Monotonie einstellt. Jder einzelne Song ist für sich eine kleine Perle, doch so viele Perlen zusammen auf einer Platte, ergeben nicht unbedingt eine schimmernde Kette. Wärmend und hörenswert ist „The Colors of Hope“ allemal.

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