Albumcheck | Safranin Sounds von Ceremoy

Düster, düsterer, am düstersten. So ähnlich könnte man die Musik von Ceremony beschreiben. Einer Band bestehend aus Paul Baker und John Fedowitz aus Fredericksburg, Virginia in den vereinigten Staaten von Amerika. Laut Wikipedia hat die Stadt Fredricksburg eine Einwohnerzahl von 22.410 mit einer Bevölkerungsdichte von 824 Einwohner je km². 

Da kann man ja nur depressiv werden. Und so klingt auch das Album „Safranin Sounds“. Depressiv, düster, elektronisch, hoffnungslos. 

Da haben wir uns vielleicht was eingebrockt. Einen Lichtblick hören wir auch. Wer also die Musik von Joy Division mag, wird mit dieser Scheibe nichts falsch machen, auch wenn die Stimme des Sängers nicht einmal annähernd so sounded wie die von Ian Curtis. Großartige Hooklines gibt es dennoch auf die Ohren. Tanzbar ist die Scheibe ebenso.

Sage und schreibe 20 Tracks wirbeln sich in die Gehörgänge der Zuhörer, von einer Band, von der man erwartet dass sie in Dark Rooms spielt. Stilistisch einfallsreich und entzückend. Nicht für jedermann. Grenzt an Dark Age.

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