Albumcheck | Ponyboy And Lovely Jeanny: The Life And Death Of Ponyboy

Eine gut gemischte Melange aus Pop, Folk und Country beschallt mich. Homogen und ausgewogen, ohne nach irgendetwas klingen zu wollen, was es nicht so richtig ist.

Ponyboy, auch als Thomas Baumhoff bekannt, spielt üblicherweise bei Subterfuge die Gitarre. An diesem seinem Solo-Debüt namens „The Life And Death Of Ponyboy“ hat er nebenher ganze drei Jahre getüftelt. Gut Ding will eben gut Welt‘ haben, und immerhin hat er den im Plattentitel besungenen Tod doch nicht abgewartet.

Melancholisch, gelegentlich geistesabwesend-versonnen scheinend gibt er kleine Geschichten zum Besten, deren eine immerhin auf einer wahren Begebenheit während des Zivildienstes des noch jungen Ponyboy in der Psychiatrie beruht: Ein Patient, Amerikaner, niemand wusste, wie es ihn nach Deutschland verschlagen hatte, sprach stets nur einen einzigen Satz – „Hey man, I’m from Buffalo.“

Mysteriös.

Musikalisch harten Stoff braucht man auf dem Album nicht zu suchen versuchen, es gibt keinen. Man vermisst ihn auch nicht.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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