Albumcheck | Neil Young & Crazy Horse: Americana

Hatte Old Neil Young mal wieder Sehnsucht nach seiner alten Band Crazy Horse. Da nahmen sie zusammen mal wieder eine Platte auf, die da heißt: Americana.

Americana ist eine Sammlung US-amerikanischer „Klassiker“ von „Oh Susanna“ bis „Tom Dooley„, die allerdings nicht im Klischee-Western-Sound dargeboten, sondern vielmehr als schnodderiger Bluesrock intepretiert werden. Das geht auch erstmal gut.

Irgendwann ist es jedoch etwas zu viel des Guten, und die Spannung lässt deutlich nach, wenn auch bei „Gallows Pole“ der Henker aufgefordert wird, seine Arbeit zu verrichten, und zwar in Happy Sound Galore, als sei dies ein lustiger Job. Das Album Americana bleibt zwar nicht übel und durchaus hörenswert. Doch nutzt sich die Wirkung  ziemlich bald ab. Und so ist die Idee von Crazy Horse und Neil Young zwar nicht verkehrt, doch letztlich nicht spannend genug umgesetzt.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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