Albumcheck | My House von Oceana

In diesem Jahr hat uns Oceana mit ihrem Song „Endless Summer“ beglückt, der zudem noch offizieller UEFA EURO 2012 Hit war. Naja, von einem Endless Summer können wir zwar noch nichts spüren, aber vielleicht kommt das noch. Wer sich das Album „My House“ von Oceana zulegt, darf kein reines Dance-Album erwarten. 

Der Longplayer „My House“ wurde bereits im Juni veröffentlicht. Wir sind also etwas spät mit unserer Rezension, aber wen kümmert es schon. Gute Musik kann man immer hören. Auf ihrem Werk bewegt sich Oceana zwischen verschiedenen Musikstilen.

Dabei gibt sich die Künstlerin sehr wandlungsfähig. Kein Wunder! Das Multitalent arbeitete bereits als Tanzchoreografin mit Seeed und Fettes Brot, verzauberte das Kulturfernsehpublikum mit ihrer Moderation der deutsch-französischen Sendung „Arte Lounge“ und spielte in der Neuverfilmung von Jerry Cotton mit Christian Ulmen, wo ihr die Rolle der Barsängerin wie auf den hübschen Leib geschrieben wurde.

My House wurde in London, New York und Berlin aufgenommen. Oceana hat sich mit Produzenten wie Rob Davis (Kylie Minogue) und Blair McKichan (Lilly Allen) ins Studio begeben, um eine Mischung zwischen Afro-Beat-Rhythmus, Carribean Sound, Mississippi-Sound, und Soulpop einzuspielen.

Lebensfreude pur! Das Album ist sehr abwechslungsreich geworden und brilliert mit der guten Stimme der Sängerin, die mehr als einen Dance-Hit im Repertoire hat. Überraschend leicht.

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