Albumcheck | Leaving Eden von Carolina Chocolate Drops

Die Geschichte des heutigen Bundesstaat North Carolina geht bis ins Jahr 1663 zurück. Ihren Namen verdankt die damalige Kronkolonie des Vereinigten Königreiches dem englischen König Karl I. Im Jahr 1776 erklärte sich North Carolina in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung für „unabhängig“. Der Bundesstaat gilt somit als einer der Gründungsstaaten der Vereinigten Staaten.

Nach unserem kurzem Exkurs in die amerikanische Geschichte, möchten wir heute das Werk „Leaving Eden“ der aus North Carolina stammenden Formation Carolina Chocolate Drops vorstellen.

Erschienen ist der Silberling am 27. Juli, also noch nicht so lang her. Leaving Eden präsentiert ein Stück amerikanische Geschichte, hat es der Zuhörer hier doch mit Folk und Country Musik zu tun, der mal so locker aus dem Handgelenk gerockt wird. Auf Mandolinen und Banjos versteht sich.

Demnach bezieht sich die fünfköpfige Formation auf die musikalischen Wurzeln der Südstaaten Ära, mischt poppige Melodien darunter und schmeckt das Soundkonstrukt mit Stilelementen aus Gospel, Jazz, Soul und Hip Hop ab. Seltsame Zusammenstellung, aber niemals klingt das Werk „Leaving Eden“ von Carolina Chocolate Drops verstaubt.

Für Liebhaber des Folks eine wahre Fundgrube. Einen Grammy haben Carolina Chocolate Drops schon in der Tasche. Hiermit dürfte der Zweite folgen.

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