Albumcheck | Kill For The Atlantic: KFTA

Cardiff. Eine tausend Jahre alte Stadt aus normannischer Zeit im Süden von Wales. Von hier kommen nicht nur der Meister des makabren Buches, Roald Dahl, Pino Palladino und unzählige Rugby-Helden.

Sondern auch Kill for the Atlantic, die sich erst im vergangenen Jahr zusammengefunden und ziemlich fix die erste EP zusammengeklopft haben: KFTA. Als Vorgeschmack auf das für den Herbst 2012 geplante Album.
Fünf Titel sind darauf. Man richte sich ein auf scharf geschlagene Gitarren (Daniel BriggsBenjamin Fitzharris) und präzise getrommelte Trommeln jenseits des Banalen.

Jon Buckland, der Mensch an der Schießbude, liebt es offensichtlich aufwendig, doch nicht überfrachtet. Der Bassist Gareth Hallybone hält es ebenso und macht statt öden Grundtonzupfens lieber reihenweise kleine Kunstwerke aus tiefen Tönen.

Richard Lovett singt meist mit recht hohem Druck, außer bei ruhigeren Passagen. Doch möchte ich behaupten, dass es nicht zu viel des Guten ist, es passt zur Musik.

In der Indie-Rock-Szene könnten die fünf sich durchaus einen Namen machen. Und so warten wir gespannt auf das erste Album.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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