Albumcheck | Impending Doom: Baptized in Filth

Mit Deathcore und Co. in den Billboard-Top-200 zu landen muss man erst einmal bringen, ist dies doch wirklich nicht die Musik der breiten Masse und der Justin-Bieber-Generation.

Doch bereits mit den beiden Vorgängeralben von „Baptized in Filth“ waren die aus Riverside in Kalifornien stammenden Impending Doom recht erfolgreich. Nun haben sie nachgelegt, und bereits der Titel klingt verheißungsvoll nach Horrorfilm.

Und was der Titel (getauft mit Schmutz) bereits verheißt, wäre ein prima Soundtrack für irgendetwas unaussprechliches, totes, teuflisches, verdammtes. Die Blastbeats lassen schreckliche Marterwerkzeuge und Todesarten vor dem geistigen Auge erscheinen, die Vocals wirken geradezu unmenschlich wie ein Zombie mit getuntem Rest-Kehlkopf, und dass der Rest mit Zupfinstrumenten gemacht worden sein soll…

Und doch ist es eine typische Core-Platte, die sich nicht jedem erschließen wird. Die Finessen und die vielen interessanten Ideen darin dürften vor allem dem Zielpublikum auffallen. Diesem dafür umso mehr. Zum Missionieren ist das Zeug weniger geeignet. Doch wer es krass mag, der wird es mögen. Bis dann der wirkliche Schock kommt- eine nach Ballade klingende Passage.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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