Albumcheck | Elegy Remains: As Centuries Collide

Die fünf Jungs aus Emden sehen eigentlich recht vertrauenserweckend aus. Fast harmlos. Aber scheinbar darf man ihnen nichts in die Hand drücken, womit sie Musik machen könnten. Dann nämlich bricht Dein aus Vorurteilen bestehendes Weltbild ganz schnell zusammen!

Was dann geschieht klingt  nämlich wie das, wovor unsere Eltern immer gewarnt haben, die Großeltern erst recht und die Priester sowieso! Nicht nach Ostfriesenmischung schmeckt der Sound von Elegy Remains, sondern nach Hopfentee, und davon recht viel.

Nachdem die sehr un-ottonige Kapelle vor ungefähr zwei Jahren das erste Mal öffentlich in Erscheinung trat, ist seit ein paar Wochen mit „As Centuries Collide“ endlich ein Album auf dem Markt.

Dieses knüppelt sich zunächst vortrefflich durch den Gehörgang, bis die Band die Strategie wechselt. Vermeintlich sanfte Töne werden angeschlagen (relativ sanfte zumindest), und der arglose Hörer beginnt, sich in Sicherheit zu wiegen. Vielleicht dreht er gar leichtsinnig am Lautstärke-Potentiometer…

Kein Erbarmen! Elegy Remains haben nur kurz Luft geholt, um noch härter zuzuschlagen! Deine Stereoanlage beginnt, brenzlig zu riechen. Sind sie zu hart, bist Du zu schwach. Allerdings sei gesagt: Auch wenn Metalcore nicht jedermanns Sache sein mag und Deine eigentlich auch nicht- reinhören in „As Centuries Collide“ lohnt sich!

Aktueller Kaufbefehl der Redaktion Metal!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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