Albumcheck | Canibalismo von Chicha Libre

Die Sonne brennt. Es ist heiß, der Schweiß läuft einem den Rücken runter. Die Hitze ist kaum auszuhalten. Wie gern wünscht man sich eine kühle Erfrischung. Wir können euch Abhilfe verschaffen. Genießt einfach Chicha Libre! 

Bei Chicha Libre handelt es sich nicht um eine neue Kreation von Charles Schumann, dem Cocktail-Gott hinter dem Tresen.  Chicha ist auch nix zum rauchen! Viel eher ist Chicha Libre ein multinationales Musikerkollektiv aus Brooklyn. 

Mit dem aktuellen Album „Canibalismo“, welches bereits im Mai auf dem Label Crammed Discs erschienen ist, kommen nun heiße Chicha-Rhythmen an die heimischen Ohren. Chicha ist ein nach Maisschnaps benannter Musikstil, der sich in den späten 1960er Jahren in Peru entwickelt hat.

Um eines vorweg zu schreiben: Canibalismo weckt den Südländer und Brasilianer im Zuhörer. Kolumbianische, peruanische Grooves mit Surfgitarre gepaart und mit schrulligem Keyboard garniert. Hier fehlt nur noch Santana, dann wäre es perfekt. Hier bleibt keine Hüfte steif. Genussvoller Klangcocktail auf 14 Songs verteilt. Passend eingefasste Soundpassagen aus 1000 und einer Nacht. Immer wieder ein wenig psychedelisch. Musik wie eine heiße brasilianische Nacht, zugleich kühl und erfrischend.

Hörbefehl!

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