Albumcheck | A Hero A Fake: The Future Again

Wem Thrash Metal nicht brutal genug, Metalcore noch zu einfach und Mathcore wiederum zu frickelig ist, dem kann dennoch zu ohraler Befriedigung verholfen werden!

Das neue, mittlerweile dritte Machwerk der fünf Amerikaner, welche als A Hero A Fake schon seit Schulzeiten unterwegs sind, wird ab dem siebzehnten Juli unter dem Namen „The Future Again“ verscherbelt. Die acht Stücke desselben sind vor allem hart, schnell, laut und brutal.

Dabei sind sie auch noch ziemlich anspruchsvoll und rhythmisch vertrackt. So lassen sie weniger die Tanzbeine als das Gehirn zucken. Dieses ist recht ausgelastet damit, das Gehörte angemessen zu würdigen. Gekonnt eingeflochtene Stilbrüche sorgen für Reizwechsel.

Um diese Scheibe (übrigens produziert von Jamie King, welcher auch mit den aktuellen, von uns jüngst gewürdigten Werken von Dr. Acula und Wretched betraut war) jedoch zu mögen, sollte man etwas aufgeschlossener sein, dem Uneingeweihten könnte das Opus zunächst ein wenig anstrengend vorkommen. Keine Anfängerplatte also. Doch sich damit zu auseinanderzusetzen lohnt sich sehr.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.