Internetcheck | moderne Musikzeitschriften

Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, ob der moderne Mensch in der heutigen schnelllebigen Zeit, noch die Muße findet sich dementsprechende Musikzeitschriften zu Gemüte zu führen. 

Nicht nur das Angebot an Tageszeitungen, Wirtschafts- und Politikmagazinen ist vielfältig. Auch die Auswahl an Musikzeitschriften ist riesig. 

Allen voran, die wohl berühmteste Jugendzeitschrift „Bravo“, welche schon zeit Jahrzehnten ihr Unwesen in deutschen Jugendzimmern treibt. Bereits im Jahr 1956 die „Bravo“ zum ersten Mal, damals noch mit dem Untertitel „Die Zeitschrift für Film und Fernsehen“. Mittlerweile gehört die Bravo zur Bauer Media KG.

Ebenfalls bekannt dürfte das monatliche Musikmagazin „Musikexpress“, welches über den Verlag Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, der dem Axel Springer Verlag angehört. Erstmals wurde die Zeitschrift im Juli 1969 veröffentlicht und hat heute eine Reichweite von ungefähr 370.000 Lesern. Zwar wurde „Muziek Expres“ von einem Holländer als Veranstaltungsagentur gegründet, wandelte sich aber mit der Zeit zu einer Zeitschrift um, die heute neben Interviews, Musiknews auch Rezensionen und Konzertberichte veröffentlicht. Jedem Heft liegt eine CD bei, die sich auf das jeweilige Thema der Ausgabe bezieht.  Zudem werden Extras wie 7-Inch-Vinylsingles, Bücher, Kalender oder DVD als Sonderedition beigefügt.

Doch wie hoch ist eigentlich der Absatz einer solchen Musikzeitschrift? Die hauptsächliche Leserzahl dürfte sich doch mittlerweile auf das Internet beziehen, so dass nur noch wenige Jugendliche den Gang ins Zeitungsgeschäft wagen. Ein Vorteil haben solche Musikzeitschriften noch: ihre Specials. Bei „Star-Schnitten“, Postern und CDs kann das Internet einfach nicht mithalten. Oder habt ihr mal versucht ein Poster eures Lieblingsstars auszudrucken? Dauert erst einmal viel zu lange und verbraucht zu viel Tinte, zusätzlich kann man mit dem Papierformat in arge Bedrängnis bekommen. Was also tun? 

Nun, man könnte z.B. den Musikexpress im Abonnement beziehen. Spart Zeit und meistens noch Geld gegenüber dem regulären Zeitschriftenhandel. Auch hier gibt es zahlreiche Anbieter, die sich in ihren angebotenen Abonnementpreisen stark unterscheiden. Schließlich wollt ihr nur eine Musikzeitschrift abonnieren und keine „Hörzu“. Um es noch einfacher zu gestalten, gibt es so genannte Preisvergleichsportale, wie das Portal www.praemienabo.com. Einfach anklicken, Zeitschrift wählen, Preise vergleichen, abonnieren, fertig.

Doch kommen wir wieder zu dem Thema Musikzeitschriften. Wie ihr in der letzten Zeit bemerkt habt, ist unser Mann für’s Grobe-Ulf sehr fleißig und schreibt Rezensionen über harte Themen. Somit dürfen wir selbstverständlich die Szene-Zeitschrift „Metal Hammer“ nicht vergessen, die diese Sparte der Musik seit 1984 abdeckt. Zugegeben, selbst habe ich „Metal Hammer“ nie gelsen. Ist auch nicht so wirklich meine Richtung, da die Genres Metal und Hard Rock behandelt werden. Ferner finden „harte“ Musikformen wie Hardcore, Punk oder Crossover ihren Platz in dem Magazin, welches man übrigens auch im Abo beziehen kann. Die Reportagen und Künstlerinfos, welche im „Metal Hammer“ präsentiert werden, sollen sehr gut sein.

Mich würde interessieren, ob ihr euch überhaupt noch Musikzeitschriften kauft. Ich habe mir so oft englischsprachige Musikzeitschriften gekauft.

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