Albumcheck | You got me (moving) von Medi

Medi ist Vollblutmusiker. Der Sänger schreibt selbst, singt, beherrscht Schlagzeug, Keyboards, Gitarre und Bass. Im „Hauptberuf“  gelernter Schlagzeuger, wuchs er musikalisch in den Bars und Clubs von Marseille auf, spielte  in der Band von Labelkollege Charlie Winston („Like a hobo“), oder tourte als Support  von Supergrass, KT Tunstall und Duffy.

Soviel zu dem Musiker, der in Deutschland noch nicht allzu bekannt sein dürfte. Doch mit der Hitsingle „How would you do it“ konnte Medi sein vielseitiges Konzept zwischen Rock, Pop, Funk und unverschämt eingängigen Melodien vorstellen. Seit Mai gibt es nun  „You got me (moving)“.

Das Album entstand in Los Angeles mit Producer Tony Berg, der als A&R zahlreiche Acts wie Beck und Black Rebel Motorcycle Club entdeckte.

„You got me (moving)“ ist mit der unwiderstehlichen ersten Single „How would you do it“ ausgestattet und kann mit der von Herzen kommenden Ballade „No Right Way To Say Goodbye“ ebenso glänzen wie mit dem souligen „Sooner or later“. Im Zuge der Spielzeit entführt Medi dabei den Zuhörer  auf eine erfrischend leichte und berührende Reise durch die Erfahrungen eines Mannes in Leben und Liebe. Zu erwähnen sei noch, dass Medi fast alle Instrumente im Alleingang im Studio einspielte.

UFO – Medi – How Would You Do It from Not To Scale on Vimeo.

Egal ob ungestüm wie in „I know what yod did“, selbstironisch mit „Excuse my French“ oder in dem nachdenklich-gefühlvollen „Gone too far“ – Medi hat den Dreh raus und weiß wie gutes Songwriting funktioniert und wie er seine Ohrenzeugen in den Bann ziehen kann. Nettes Scheibchen! Nichts aus der Retorte!

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