Albumcheck | Wildes aus Zagreb – Kevlar Bikini: Explodisiac

Kevlar ist ein polymerer Kunstoff, der zu den Aramiden gehört und dessen sicherlich bekanntester Einsatzbereich Panzerungen und kugelsichere Westen sind. Und nun kommt noch Damen-Badebekleidung hinzu.

Zagreb ist sicherlich nicht solch ein Touristenmagnet wie Dubrovnik. Ich habe es auch nicht unbedingt als besonders attraktiv in Erinnerung, aber dass man dort auch nicht  hinterm Mond lebt, beweisen seit zwei Jahren Kevlar Bikini, die im Februar mit  „Explodisiac“ ihr erstes Album präsentierten.

Vorab: zwar ist unter den zehn Titeln auf „Explodisiac“ nicht der ultimative, herausragende Kracher, der alles in den Schatten stellt und damit hitparadentauglich wäre. Das muss man aber auch nicht unbedingt haben. Dann liebt man die Band nur wegen eies einzigen Titels. Und so zählt das Gesamtbild.

Die Musik überfordert nicht, langweilt nicht, ist wunderbar partytauglich und macht einfach Spaß. Die vier Kroaten machen offensichtlich gerne Musik und vor allem ihr eigenes Ding. Groovig, punkig, schnodderig, riffig, hart. Ohne aggressiv zu wirken. Kaufempfehlung für alle, die nicht gerade auf Justin Bieber abfahren :-D!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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