Albumcheck | The Go Set

Was da klingt wie eine Supergroup aus Billy Bragg, The Pogues und The Clash kommt nicht von britischen Inseln, sondern von etwas weiter südlich, von Down Under, aus Melbourne.

Das mittlerweile fünfte Album der fünf Australier von The Go Set erscheint kommende Woche auf den europäischen Plattenmarkt, strotzt nur so vor Spielfreude, und wie es sich bei solchen musikalischen Vorbildern geziemt enthält das selbstbetitelte Werk keine Lieder über die Freuden des Alkoholkonsums und das Aufgabeln kleiner Mädchen, sondern über etliche wirkliche und echte Probleme.

Die Band gibt als Einflüsse unter anderen die bereits oben genannten, Bragg, Pogues und Clash an- das ist zu hören. Deutlich zu hören. Zu deutlich zu hören. Denn manchmal scheinen die Einflüsse überzufließen. Und vieles klingt dann weniger eigen als artig.

Das ist sehr schade. Das könnt Ihr doch besser, Jungs?

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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