Albumcheck | On-Off: Don’t Forget The Roll

Vor vierzehn Jahren fing es an: Matteo Vago suchte Leute für die Rückkehr zu den Wurzeln. Bedeutet hier konkret: Dem Rock der Siebziger, wie AC/DC und Led Zeppelin sowie dem Ursprung von ALLEM, dem Blues, wie zum Beispiel Chuck Berry, Willie Dixon und John Lee Hooker.

So entstand ON-OFF, und als Band in der Band entwickelte sich auch noch ein AC/DC-Tribute-Project mit zusätzlichen Musikern. Der Name der Band ist konsequent, denn wenn AC/DC einen Wechselstrom-Gleichstrom-Umschalter als Namensgeber haben, könnte man ja selbst den Netzschalter dazu benutzen. In einer Woche nun erscheint mit „Don’t Forget The Roll“ ein neues Album!

Und NEIN, es klingt nicht wie die Kopie von irgendjemand anderem, AC/DC oder so. Wenngleich die Wurzeln, entsprechend der Intention, nicht zu überhören sind. Es ist Rockmusik, bei der  das „Roll“ nicht zu kurz kommt. ON-OFF orientieren sich sehr an ihren Vorbildern, vielleicht etwas sehr sehr, doch keines wird so wirklich kopiert.

Wer grundsätzlich etwas neues und innovatives sucht, wird wohl enttäuscht werden. Wer hingegen soliden, fröhlichen Rock(’n’Roll) mehr aus Spaß an der Freud‘ hört, der ist gut beraten, mal in „Don’t Forget The Roll“ hineinzulauschen.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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