Albumcheck | Nowhere Or Tammensaari von I am Oak

Obwohl es der Fussball-Gott mit den Niederländern nicht so gut zu meinen scheint, entpuppt sich unser Nachbarland doch als hervorragende Talentschmiede was ihre heimischen Musiker anbelangt. Wie auch im Fall von I am Oak, die am 15. Juni ihr neues Album „Nowhere Or Tammensaari“ auf den Markt geschmissen haben. 

Dem Zuhörer erwartet freudiges musikalisches Spiel, was im Gegensatz zur dort heimischen Fussball-Manschaft, schnell zur Höchstform aufläuft. Kaum erklingen die ersten Töne, überkommt den Ohrenzeuge eine gewisse Freude.  

Das mittlerweile dritte Werk des mittlerweile zur vollen Band angewachsenen Projektes des Utrechter Songwriters Thijs Kuijken drängt sich mit seinem atmosphärisch dichten Sound nicht ins Abseits.  Trotz so mancher düsteren Klangfarben, berührt die Musik die Herzen der Zuhörer.

Dieser Longplayer muss im Winter entstanden sein und dürfte eigentlich nichts für den Sommer sein, es sei denn, es regnet. Wer trotzdem einen Ohrenschnitt wagen möchte, kann sich bei einem lauen Lüftchen ans Wasser oder in eine blühende Sommerwiese legen. Es dürfte beides den wohligen und wärmenden Effekt haben.

Zumindest das Halbfinale erreicht! Schickes Scheibchen! Sehr schön melancholisch.

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