Albumcheck | Not now von Clara Bow

Freaky, freaky! Was anderes kann man eigentlich nicht von Clara Bow und ihrem Erstlings- Werk „Not now“ sagen. Wenn nicht fast alles damit geschrieben wäre, könnte ich direkt diese Rezension beendet. Kurz, knapp, sachlich! So ist das manchmal. 

Naja, eigentlich könnte man meinen, dass es sich bei Clara Bow um eine Einzelperson handelt. Weit gefehlt. Wir haben es doch tatsächlich mit 4 Hamburgerinnen zu tun, welche die deutsche Musiklandschaft doch mal so kräftig aufmischen wollen. Dabei haben sie sich für ein engelgleiches Cover entschieden, welches lediglich ein (oder vier) paar Augen zeigt. 

Die Musik ist aufmüpfig und so ganz anders als das, was man kennt. Anfangs mag man sich als Ohrenzeuge noch denken, dass die überhaupt nicht singen können, und wenn dann total schräg. Irgendwie mögen auch die Stimmen nicht so ganz zu den Melodien passen, die sowieso ganz schlecht sind.

Lässt man das Gesamtkonzept jedoch auf sich wirken, so erkennt man ganz klar, dass da weitaus mehr dahinter steckt.

Bei Clara Bow handelt es sich um Indiezombies…. hä? Was ist das denn? Naja, Zombies, die Indie spielen…und dabei ganz neue Dimensionen von Indie-Musik eröffnen…. ein bischen Punk ist ja schließlich dabei!

Betrachtet auf die derzeitige Musik-Kultur in Hamburg dürften Clara Bow zu der führenden Riege deutscher Musikerinnen gehören. Einfach gut. Was damals in den 80s in Berlin abging, geht heute in Hamburg ab.

Kaufkandidat!

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