Albumcheck | Livarkahil: Wrath Of God

Wenn es einen Klang gibt, der so klingt wie das Paris eines Jean-Baptiste Grenouille von Patrick Süskind gerochen haben muss, so muss es der Klang dieser Pariser Nichtwirklich-Chansonniers sein- Der Klang der in die Katakomben verlagerten Hölle!

Mich würde zumindest nicht wundern, wenn das Quintett den Proberaum und das Studio tief, tief in die unheimlichen Katakomben der angeblichen Stadt der Liebenden verlagert hätte- so DEATH, wie ihr Death Metal ist, schreit er förmlich nach der physischen Gegenwart von Leichen!

Netterweise verzichten Livarkahil auf allzu klischeegerechtes Gefuckel und bieten auf dem kostenlosen, aber nicht billigen EP-Album-Wasweißich namens „Wrath of God“ abwechslungsreiches Geholze, welches keine Vergleiche mit bekannteren Musikverwesern scheuen braucht. Eine Empfehlung vielleicht nicht gerade für Zartbesaitete oder Justin-Bieber-Fans. Aber wer für hart und hässlich zu haben ist, der dürfte um dieses Werk nicht herumkommen.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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