Albumcheck | KAMI: Another Shore

Das zweite Album der Indie-Pop-Franzosen steht schon in den Startlöchern. Doch erscheint es erst im Herbst, und damit die Fans nicht gar zu ungeduldig werden, gibt’s seit dem 21. Mai vorab  erstmal eine EP.

Das ist nett von KAMI. Denn „Another Shore“ kann sich hören lassen. Der Spagat gelingt- es ist nicht so poppig, dass man sich bei „Deutschland sucht den Supermüll“ wähnt, und nicht so Indie, dass man sich wegen Depressionen einweisen lassen muss.

Die Musik von KAMI ist nicht revolutionär. Sie will nicht zur Rebellion gegen irgendetwas aufstacheln. Sie beschränkt sich darauf, Musik zu sein und vernünftig zu unterhalten und dabei auf Eintönigkeit zu verzichten.

Zusätzlich existieren zu „Another Shore“ noch einige interessante, synthielastige Remixes. Das Album übrigens, wie KennerInnen vielleicht schon anhand des Videos vermutet haben, entstand überwiegend in Berlin. Ähnlichkeiten mit „Lola rennt“ sind bestimmt rein unzufällig.

Prädikat: Interessant.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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