Albumcheck | Fünf Minuten von Maike Rosa Vogel

Du kannst alles sein, aber schräg singen darfst du nicht. Beim ersten Ohrwaschgang klingt der Sound von Maike Rosa Vogel auf dem Album „Fünf Minuten“ doch etwas gewöhnungsbedürftig, doch wenn man sich mehr als fünf Minuten mehr Zeit nimmt und die Tiefe der Texte erfasst, ist man überrascht. Wenn man zudem die Stimme und die minimalistische Gitarrenhaltung der Sängerin erfasst, kann man in andere Welten tauchen, die man zwar denkt, aber nie getraut hat, auszusprechen. 

Maike Rosa Vogel spricht aus, dass was wir denken. Ungeschliffen und ungeschminkt. Nicht immer wie ihr der Mund gewachsen ist, aber immer mit einer zeitweiligen Contenance. 

Maike Rosa Vogel, noch nie vorher gehört. Jetzt schon. Anfangs angewidert und im Nachhinein überrascht. Ein Album namens „Fünf Minuten“ für das man sich zeit nehmen muss. Mehr als noch für die Werke bekannter und unbekannter Künstler, für die man sich sowieso schon (zuviel) Zeit genommen hat.

Die Sängerin scheint ihr innersten nach aussen zu kehren, ohne jedweige Hemmungen. Hinreißende Schönheit,  einer doch nicht so heilen Welt. Melancholisch, aber irgendwie doch nicht. Satirisch, doch mach dir die Welt wie sie dir gefällt. Vergesse nie den Spaß, den Punk!

Message: Verliere nie dich selbst, glaube an das Gute, auch wenn dich die Welt am Arsch lecken kann, so wie sie dich am Arsch leckt,  und du manchmal an nix glauben kannst.

Nur für echte Kenner. Nix für zwischendurch!

Kaufkandidat!

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