Albumcheck | Dr. Acula: Nation

Ein promovierter Blutsauger? Scheint so, denn die Musik desselben lässt das Blut gefrieren- auch Vampire mögen Eis. „Long Island Ice-Blood“ oder so ähnlich. In der Hoffnung, dass der steifgebangerte Hals noch zur Blutentnahme taugt.

Die sechs Musiker von Dr. Acula stammen jedenfalls aus Long Island. Ihr heute erscheinendes Album „Nation“ bietet neben Wortspielchen vor allem heftiges Geholze, welches die Band selbst als „Party Metal“ zu bezeichnen pflegt. Metalcore oder ähnliche Genres könnte man allerdings auch nehmen.

Das eher nach Skateboardszene aussehende und damit fast abschreckende Cover sollte man besser ignorieren, denn die Musik ist besser als die Hülle von Nation und angenehm brutal. Die Fürsten der Finsternis scheinen Balladen zu meiden wie das Tageslicht, und ihre Särge sind mit Saiten bespannt. Dr. Acula weichen nicht vor Knoblauch und Kruzifix zurück, sondern Kruzifix und Knoblauch flüchten vor ihnen.

Fazit: Nix für Lullyboys und Rosa Einhörner! \m/

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.