Albumcheck | Caroline Henderson: Jazz,Love & Henderson

In der Tradition klassischer jazziger  Musik für verräucherte Bars nach Mitternacht steht sie, die schwedischstämmige Dänin, die skandinavische Geheimwaffe für whiskeygetränkte Melancholie und umnebelte Verruchtheit.

Caroline Henderson brachte kürzlich ihr neues Album „Jazz, Love and Henderson“ heraus, wunderbar negroid intonierter Vokaljazz, der die müden Ohren mit Nachtbar-Erotik beschwingt. Dem Traditionsbewusstsein zum trotz ist auch dieses Album nicht rückwärtsgewandt oder verzichtend auf neuere Impulse, vor allem aber wirkt die Musik niemals abgenudelt. Henderson sollte Duette aufnehmen mit Caro Josée, das wäre gewiss sehr erfreulich!  Platte zu erwerben empfehlbar.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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