Albumcheck | Börgerding: Börgerding

Börgerding ist nicht irgendein Ding aus Börger im Börgermoor, sondern ein real existierender Nachname, und zwar in diesem Falle der des Bandleaders und aus Köln.

Deutsche Popmusik ist ein schwieriges Terrain, doch dass deutschsprachige Musik nicht unbedingt nur auf  Mutantenstadl-Niveau herumfaulen muss, sollte spätestens seit der Neuen Deutschen Welle oder auch Veteranen wie BAP, Klaus Lage und Heinz Rudolf Kunze deutlich sein. Aber genau dieses Erbe ist ein schweres solches. Doch Börgerding sind stark genug, diese Last zu stemmen.

Der Einstiegssong „Halt mich“ ist zwar ein wenig grenzschmalzig, sonst aber sind die Lieder zwar nicht immer sensationell, aber durchaus angenehm komponiert mit intelligenten Texten. Stellenweise wirkt das Album ein wenig zu harmonisch und könnte etwas mehr Pfeffer vertragen. Doch in jedem Fall sind Börgerding eine weitere Hoffnung am Himmel deutscher Mucke  jenseits des Schlagers.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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