Albumcheck | Witchsorrow: God Curse Us All

„Ich wollte einfach dort weitermachen, wo Black Sabbath aufgehört haben“ – so der sich „Necroskull“ nennende Frontmann des englischen Doom-Trios.

Doom Metal ist nicht unbedingt als wirklich variantenreiches Genre bekannt, doch Witchsorrow treten mit dem Vorsatz, Black Sabbath zu beerben, mit extrem hohem Anspruch auf.

Doom-typisch spielen die drei Herren aus Hampshire meist in Zeitlupe, was perfekt wäre als Soundtrack zu einem klassischem Zombiefilm. Doom-untypisch jedoch kann man immerhin vereinzelt Songs voneinander unterscheiden. Trotz einzelner guter Ideen überwiegt die übliche relative Monotonie, die doom-typisch die Musik nur Genrefans zugänglich werden lässt.

Schade, denn Ideen haben Witchsorrow  offensichtlich schon, um nicht nur im eigenen Saft der Verdammnis zu schmoren. So ist „God Curse Us All“ ein Album, was Sabbath unter der Vorraussetzung beerbt, dass die Band irgendwann im Sumpf der Altersdepression versackt wäre.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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