Albumcheck | The Royalty: Lovers

Ihre Wurzeln können sie nicht verleugnen, die fünf TexanerInnen, die als The Royalty unterwegs sind.. Sie führen Phil Spector an als Einfluss, Blondie, die Cardigans, die Supremes…. doch ohne diese zu kopieren. Spectors „The Wall of Sound“ steht fest gemauert. Aber mit anderen Ziegeln. Und einem Mörtel a la Frank Popp seinen „Hip Teens Don’t Wear Blue Jeans“.

Und über allem liegt ein Hall, der einen Raum aufmacht wie den Klangkeller, in welchem einst die legendären Cramps unterwegs waren. Eine Ladung „The Crystals“-Sound (nein, Phil Spector hat nicht selbst die Finger im Spiel, der sitzt derzeit wegen Totschlags ein).  Ein Quäntchen klassischer Beat. Siouxie and the Banshees schwingen auch noch mit, und die Stimme von Nicole Boudreau klingt irgendwie auch ein wenig jazzig.

Eigentlich ergibt das alles einen tollen Sound. Nur leider erfreuen The Royalty mit nicht zu viel Variationen. Da hätte noch mehr drinsitzen müssen. Trotzdem ist das Album durchaus zu empfehlen, zumal die Mucke meist gut entspannend wirkt. Außerdem ist „Lovers“ das Debütalbum. Stressarm. So in etwa.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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