Albumcheck | The Mars Volta: Noctourniquet – durchgestartet, abgefahren

Schon der Name klingt spacig: The Mars Volta. Und mit langweiliger Disco-Mucke haben sie sich auch nicht unbeliebt gemacht. Wirklich nicht. Was die fünf Kalifornier mit dem bereits erschienenen Album Nocturniquet abliefern, ist auch alles andere als normal!

Irgendwie könnte ich Vergleiche versuchen. Am ehesten mit „Placebo meets Siouxie and the Banshees with Mathcore-Drums“, aber auch das ist völliger Blödsinn. Der Stoff ist zu eigen-artig. Spacig eben. Hochfaszinierend!

Zu tanzen dürfte schwierig werden, denn dafür sind die Rhythmen von The Mars Volta zu ungewohnt aufwändig, ein simpler Off-Beat jedenfalls findet sich nicht. Für DSDS-geschädigte Ignoranten mag es zunächst etwas chaotisch klingen, doch wer sich kurz einhört und offen ist für Musik jenseits des Stroms, der findet mit Noctourniquet ein Album, mit welchem er sich freudig erregt lange beschäftigen kann, ohne sich zu langweilen. Denn es ist irgendwie anders.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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