Albumcheck | The Fires feiern Newschool Revival

Nein,  einen Baby-Bonus bekommen „The Fires“ nicht! Auch wenn die drei Schweizer Buben erst zwischen achtzehn und fünfzehn Jahren alt sind. Denn dafür klingen sie zu erwachsen. Und haben schon zu viel gemacht.

Sie haben alle möglichen Größen des Old-School-Rock’n’Roll supportet, Brian Setzer, The Comets, Shankin‘ Stevens, sogar  die Legende Jerry Lee Lewis. Um nur eine Auswahl zu nennen. International getourt sind sie auch. Aber das würde den Rahmen prengen, denn hier geht es um das Album „Newschool Revival“, dessen Titel mehr als doppeldeutig ist.

Denn nicht nur die Platte nennt sich so, auch bezeichnen The Fires damit ihren Stil. Und es passt. Ein Revival des Rock’n’Roll in neuem Gewand, verflochten und verwoben mit etlichen anderen Stilrichtungen. Poppig genug, um viele zu erreichen, R’n’R genug, um kein Pop mehr zu sein. Das könnte das Erfolgsrezept sein, zumal die Band trotz des Alters schon seit fünf (!) Jahren zusammenspielt und entsprechend routiniert und sicher klingt.

Vielleicht könnte die Musik des „Newschool Revival“ noch einen kleinen Schuss mehr Testosteron vertragen, um  unanständiger zu klingen, aber das überlasse ich besser den Künstlern. Hat was. Definitiv!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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