Albumcheck | The Bunny The Bear: The Stomach For It

Nettes Kuscheltier auf der Plattenhülle, dieser zombierende, gedärmverlierende Teddy-Hasi-Frankenstein! Genauso kuschelig wie die Musik von The Bunny The Bear, die rockig-punkig-spacig überkommt.

Ein wenig erinnern sie mich an eine uralte Platte (Vinyl) einer ungarischem Band namens Trottel, ein wenig auch an Siouxie. Aber nur erinnern, nicht verwechseln! Charakteristisch für das Album „The Stomach For It“ ist auf jeden Fall der meist screamende Kerl und die dazu mit leicht gepresster Stimme zwischen Brust und Kehlkopf singende Maid, welche weiter kontrastierend zum schleunig singenden Screamer auf gehaltene Töne setzt.

Dieses Muster wiederholt sich. Ein wenig abnutzen tut es sich zwar dabei, doch insgesamt macht das Album Spaß, denn gewöhnlich geht immer noch anders. Denn der Stoff ist feiner ausgearbeitet, als beim oberflächlichen Hören scheint. Das ist nichts für die Cocktailbar. Kein Geplätscher. Eher akustisch umgesetzte Kratzbürsten, die feinsinniger sind, als sie sich geben.

Thumbs up!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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