Albumcheck | The Sound of Occupy – Get Cape. Wear Cape. Fly: „Maps“

Sam Duckworth, Occupy-Aktivist aus London, lässt mit seinem Projekt „Get Cape. Wear Cape. Fly“ seinen mittlerweile dritten Tonträger pressen: Maps. Keine Angst, er ist auch unpolitisch gut zu hören.

Die zehn Titel des gitarrenlastigen Werkes kommen schnodderig daher, das Album ist recht rotzig abgemischt. Manchmal ist dies ein wenig anstrengend, passt jedoch hervorragend in das Gesamtbild.

Dezent unter das Gitarrengewebe plazieren sich Synthesizer oder andere Nicht-Gitarren-Melodieerzeuger. Auch davor, sich bei Soul und Funk samt Bläsern zu bedienen, schreckt Sam nicht zurück. Independent kann auch im Wortsinne bedeuten: Unabhängig.

Zehn Tracks. Zehnmal Abwechslung. Zehnmal sorgfältig gestaltete Musik. Kann ich empfehlen!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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