Albumcheck | Mondo von Electric Guest

Da hatder gute Brian Burton aka Danger Mouse mal wieder etwas Besonderes ausgegraben. Burton hat bereits Gnarls Barkley, den Gorillaz und zuletzt erst den Black Keys mit seinem produktionellen Feinschliff zu außerordentlichen ‚Wow’-Alben verholfen.

Seine aktuellste Produktionsarbeit fiel nun auf das kalifornische Duo Electric Guest und ihr Debütalbum „Mondo“, welches ab heute in den Läden steht.

Electric Guest stammen aus Los Angeles und gründeten sich 2010. Sie überzeugen mit raumgreifenden, verträumt simmernden und wunderbar  funktionierenden Elementen aus R’n’B, Funk, Pop, Classic Rock und vielem mehr. Neben ihren meditativen Texten, äußerst griffigen Refrains und Dance-inspirierten Rhythmen vermittelt das Duo dem Hörer viel Spaß und eine herrliche Wohlfühl-Erfahrung.

Anfänglich dachte ich beim Anspielen der ersten Töne, mein Gerät könne vielleicht kaputt gegangen sein, doch dieser Eindruck täuschte. Dem anfänglichen elektronischen Gewirr folgen, man möge es kaum glauben, im Laufe der Platte, so einige Kalifonia-Töne á la Beach Boys, nur in ganz modern oder so.

Ein Journalist beschrieb ihre Musik als ein „mutiertes, gleichwohl irgendwie aufgeräumtes, elektronisches 60er-Garagen-Ding“, das an den Sound von The Troggs, The Seeds und The Zombies erinnere.“ 

Und irgendwie müssen wir dem Kolegen recht geben. Aufhorchen sollte man bei „Mondo“ allemal, schon allein die verschiedenen Klangstrukturen sind es wert. Sicherlich ist „Mondo“ kein großer Wurf, allerdings macht das Werk neugierig und rückt Electric Guest ins Licht der Öffentlichkeit.

Gut gelungen!

 

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