Albumcheck | Femme Schmidt von SCHMIDT

WOW, das Album Femme Schmidt von “SCHMIDT” ist ein wirklicher Ohrenschmaus. Um das mal vorweg zu nehmen. Was für eine Stimme, was für eine Künstlerin! Was für eine künstlerische Tiefe, welche die erst 22 jährige (!!) Künstlerin an den Tag legt. 

Anders als Birdy schreibt SCHMIDT ihre Songs selbst und entführt zudem ihre Hörer auf eine Reise in die Vergangenheit, die sehr neu und erfrischend klingt. SCHMIDT benötigt keine aufgespritzten Lippen, keine „Blue Jeans“, kein Leiden á la Adele. 

Mit großen Smokey-Eyes, einem (echtem) Schmollmund und einer schwebenden Raucher-Stimme kann SCHMIDT auf ganzer Linie überzeugen.  “Femme Schmidt” titelt sich der Name des Albums der jungen Künstlerin. Also, wenn 2012 das Jahr der vielversprechendsten Sängerinnen wird, dann gehört SCHMIDT in die erste Riege.

Spritzig, frech, bodenständig, fordernd und……..SCHMIDT präsentiert das neue Girl Power.  So gibt es auf dem Longplayer „Femme Schmidt“ opulente orchestrierte Balladen wie „Stay“ über extraordinäre Songs wie „In The Photo Booth“, bis hin zu Tracks wie „Vodoo Eyes“ oder „Boom Boom“ sehr viel Abwechslung zu hören. Jeder Titel ist eigenständig und im Stil der  60s gestaltet, ohne aufgewärmt zu wirken. Mal swingend, mal elegant oder verführend.

Produziert wurde das Album von keinem geringeren als Guy Chambers, der zwar manchmal voll daneben liegt, allerdings in diesem Fall goldrichtig. Schon vor ein paar Jahren war ich mir bewusst, dass dieser 60s Stil wieder aufleben wird, während andere noch an ihrem 70s oder 80s Sound bastelten. Gott sei dank ist die Musikszene so vielseitig, dass auch dieses tolle Genre seinen Platz auf so manchen Alben und somit auch in den Charts findet.

Einziger Nachteil an diesem Album ist, dass so manchmal der richtige „Biss“ fehlt. Und dabei ist diesmal unser Anspruch sehr HOCH gestapelt, so dass für manche von euch eine 10 Sterne Wertung definitiv gerechtfertigt wäre. Doch wir kennen noch die alten Klassiker und messen daran.

Das Album „Femme Schmidt“ von Schmidt bleibt dennoch ein KAUFBEFEHL und ist eine positive ÜBERRASCHUNG für unsere Redaktion.  Nicht umsonst hat Warner den Longplayer  als “Sound of 2012″ betitelt. Wenn es so weiter geht, können wir nur Gutes für die Entwicklung für die Musikszene im Jahr 2012 voraussagen.

ENDLICH anständige und mitreißende Musik. Leider Geil!

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