Albumcheck | Black Boulder von Phon.O

Nach Releases zwischen Techno, Hip Hop und Electro auf Labels wie Cytrax, Shitkatapult und Boys Noize – solo und als Hälfte von CLP – landet der rastlose Phon.o nun mit neuem Sound beim Berliner 50Weapons Label von Modeselektor.

Zu hören gibt es das Ganze auf dem Werk „Black Boulder“, welches am 18. Mai erschienen ist. Erst im Jahr 2011 stieß Phon.o ins Berliner Camp von 50Weapons.

Dort entwickelte er einen neuen Sound, der sich zwischen UK-Funky Groove, Dubstep und dem klassischen Berliner Dub-Techno der Basic Channel- und Hardwax-Schule bewegt. Für viele sind seine neuen Tracks, also 11 Stück an der Zahl, ein interlektuelles Machwerk. Jene, die Phon.o am besten zu Gesicht stehen und ihn als Produzenten aus der Masse herausheben.

Seine beiden 50Weapons-Singles von 2011 („Slavemode/Abbey Road“ und „ABAW723/Sad Happiness“) wurden mit den besten Momenten von Burial verglichen und schürten hohe Erwartungen für sein nun erscheinendes Album Black Boulder.

Und wie es zu erwarten war, liefert der Longplayer nun genau das, was die zwei Singles bereits andeuteten: eine erfrischende Mischung von Technoid Garage mit Dub-Elementen und sogar zwei Vocal-Nummern mit Ohrwurmeffekt zusammen mit Pantasz (Bodi Bills Frontmann) und dem afroamerikanischen Wahlberliner Tunde Olaniran.

Phon.O ist über sich hinausgewachsen.

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