Album oder Singlecheck | Working Title von Naon

Es gehört schon wirklich eine Menge Mut dazu als noch weitgehend Unbekannter einen erstklassigen Song zu covern der aus der Feder von Dave Stewart stammt. Nicht jeder hat das Zeug dazu. Ob sich ähnliches das „Wiesbaden – nicht London“-Trio gedacht hat entzieht sich unserer Kenntnis. 

Vielmehr ist „Sweet Dreams“ eine Homage an ihre Idole ihrer Jugendzeit. Und anstatt sich einen Working Title für ihr Werk auszudenken, haben Naon ihre deutsche Electronic Pop Scheibe einfach so belassen wie sie ist: Working Title wurde damit zum Eigennamen. 

Nun wissen wir nicht genau, ob es sich um ein Album oder um eine Singel handelt. Die Scheibe beheimatet fünf Songs, womit sie eigentlich als Single durchgehen sollte. Musikalisch sind Naon Kids der 80er und 90er Jahre – die Einflüsse dieser Zeit sind in den Songs nicht zu überhören. So scheinen u.a. Depeche Mode einen großen Einfluss gehabt zu haben. Oda so.

Man gibt sich aber nicht auf abgetretene Retropfade, sondern agiert absolut frisch und im Soundgewand der Neuzeit. Und das fetzt.

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