Albumcheck | Sun Gods in Exile: Thanks For The Silver

Retro-Sound, mal wieder. Einen Hauch von Benzin dünstet das Album aus, einen Hauch von Freiheit und „Easy Rider“.

Die fünf Rock’n’Roller aus Portland rotzen richtig los. Das einzig irritierende ist, dass Track Nummer eins, „Hammer Down„, seltsam nach „Allright Now!“ von den Free klingt, das war’s dann aber auch mit gefühlten Fremdkörpern.

A propos The Free: Wer diese mag, könnte Sun Gods in Exile auch mögen. Da scheint eine gewisse Artverwandtschaft zu bestehen. „Thanks For The Silver“ ist zumindest zu einer Hommage an Vor-vierzig-Jahren geworden. Wobei ich ein wenig mehr Eigenständigkeit begrüßen würde. Stilistisch völlig aus dem Rahmen fällt das Titelstück, welches sich auf Platz neun der Tracklist für acht Minuten breitmachen darf und weniger nach Free als nach den Rolling Stones um „Sticky Fingers“ herum klingt.

Wer weniger mäkelig ist als ich sollte jedoch Spaß haben daran!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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