Albumcheck | Mellow Bravo

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Boston ist eine Brutstätte der Rockmusik- nicht zuletzt wegen des berühmten Berklee-College. In dieser Stadt fanden sich vor drei Jahren  Mellow Bravo zusammen, um zusammen das beste aus vier Jahrzehnten Gitarrenrock zu destillieren.

Nun liegt, selbstbetitelt, das Debutalbum der fünf vor, welches am dreizehnten April zu erwerben sein wird. Und es hört sich gut an, das Destillat von Mellow Bravo. Schon wegen des eindrucksvollen wechselnden Gesangs von Keith Pierce und der Organistin Jess Collins.

Die Band bietet bluesrockige Grooves vermischt mit Hardrock-Anteilen aus den Siebzigern bis heute, Deep Purple meets Van Halen, und immer wieder erfreuliche Zwischenspiele auf dem Piano, welche den Sound ein wenig entlasten. Mellow Bravo leisten sich den Luxus, vom Gas zu gehen, auch mal die Lautstärke ein wenig herunterzuregeln und bieten so dem Hörer verschiedene Reize statt ewig gleichem Volle-Power-Püree.

Perfekt für den Auftritt dürtfe Track Fünf mit dem Titel „Lioness“ sein: Nicht nur ein geiles Intro ist bestens geeignet, dem Publikum einzuheizen, auch eine ausführliche Passage zum ausgiebigen Verwenden mitgebrachter Feuerzeuge unter hemmungslosem Mitgröhlen ist dabei.

Die Platte ist gut. Doch macht sie den Eindruck, als wären Mellow Bravo live NOCH besser. Also: Platte kaufen und damit die Zeit bis zur Europatournee  überbrücken.

English:

Boston is a cradle of rock music- not least due to the famous berklee college. In this town Mellow Bravo was founded three years ago to extract the best out of four decades of rock music.

Now there is the five’s self titled debut album which can be bought in germany from April 13th. And it’s sounding good, this extract by Mellow Bravo. Especially because of the impressive alternating vocals by Keith Pierce and organist Jess Collins.

The band provides bluesy, rocking grooves mixed with some shares of hard rock from 70ties till today, Deep Purple is meeting Van Halen, and again and again nice interludes on the piano, unloading the sound a little. Mellow Bravo are treating themselves to the luxury of reducing the power, the loudness and to provide the audience different impulses instead of the usual and always the same full-power-stew.

Track number five, titled „Lioness“, should be perfect to be played live: Not only its awesome intro is ideally suited to fire up the crowd, there is also a long part to the extensive use of cigarette lighters and bawling unrestrained along.

The album is fine. But I think Mellow Bravo live would be even better. So: Buy the record and use it to kill the time until the european tour!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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