Albumcheck | Well, it’s about time von 7 Dollar Taxi

Da haben 7 Dollar Taxi sich in den Pubs und Clubs von Liverpool bis London den Arsch abgespielt, schwupp die wupp, hat sich die Mühe gelohnt und die Band, die eigentlich aus der Schweiz kommt, hat einfach mal so einen Plattenvertrag über fünf Alben erhalten. Ja, so kann es gehen. 

Doch wegen der Finanzkrise schaute man nach anderthalb Jahren immer noch in die Röhre, so dass sich die Band letztendlich dazu entschloss, es auf eigene Weise zu versuchen. 

Wer brauch schon eine Plattenfirma….. Also haben die Jungs von 7 Dollar Taxi ganz tief in die Trickkiste gegriffen, und einfach ihre Songs, die zwischen 2007 und 2010 entstanden sind und im Luzerner Soundfarm Studio aufgenommen wurden, auf ihr Debütalbum „Well, it’s about time“ gepackt.

Herausgekommen ist dabei eine Scheibe, die freche 14 Tracks beinhaltet, die so selbstgemacht erscheinen wie Oma’s eingemachte Marmelade. Passend zum burschikosen Aussehen der Jungs und dem feinen Porzellan, welches die Jungs im Booklet in den Händen halten.

Doch halbstark kommt die Musik von 7 Dollar Taxi nun weiß Gott nicht daher. Sie besticht durch ihre besondere Vielfalt in den Klangteppichen. Mal wird das Klavier gewürgt, mal muss die Gitarre herhalten und das Schlagzeug wird gekonnt gestreichelt.

Nett zum tanzen, abrocken und wieder mal sich selbst sein.

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