Albumcheck | Up Sides Down von Duncan Townsend

Es klingt wie eine Romanvorlage. Junger Sänger und Musiker aus dem englischen Nottingham zieht der Liebe wegen nach Deutschland. Landet in Hamburg, spielt dort – wie seinerzeit schon die Beatles – zahlreiche Konzerte in den vielen Bars und Clubs auf St. Pauli und erobert sich eine stetig wachsende Fangemeinde. Es folgen ein Plattenvertrag, u.a. ein Duett mit der deutschen Pop-Ikone Nena und ein deutschlandweiter Tour-Support für die erfolgreiche englische Sängerin Katie Melua und erst kürzlich für Thomas Godoj.

Und nun das: Duncans neues Album „UP SIDES DOWN“ zeigt einmal mehr die Vielseitigkeit des Sängers in Sachen Musik. So sind also großartige Musiker, wie u.a. die Bläser der NDR Bigband, ihm gern auf seine Einladung mitzuwirken gefolgt. Erschienen ist die Scheibe am 20. April.

Schon während der ersten Minuten des neuen Longplayers muss man als Zuhörer unweigerlich anfangen zu schmunzeln, wenn nicht sogar anfangen zu lachen. Townsend schreibt seine Texte mit soviel Wortwitz, dass einem nichts anderes übrig bleibt als fröhlich zu sein.

Mit „Up Sides Down“ beweist der sympatische Engländer wieder einmal mehr, dass er ein Händchen für melancholische – wie rockige – Melodien hat, die den Zuhörer nicht nur verzaubern, sondern sofort in ihren Bann ziehen. Die musikalischen Facetten spiegeln Lebensfreude wieder und wirken dennoch ernst und nicht zu übertrieben. Es macht Spaß dem Longplayer zuzuhören.

Die Songs bleiben im Ohr und animieren zum Mitsingen. Und um es kurz zu machen: Die Scheibe ist einfach geil. Deswegen erfolgt von uns ein klarer Kaufbefehl an euch!

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