Albumcheck | Unknown von Saschienne

Saschienne aka Sascha Funke und Julienne Dessagne: „Somehow a love story always makes its way through the unknown. Two people who learn to know each other, being aware of what they give up and yet ignoring what the future holds, throwing themselves into an endless see of question marks, stepping on stones of discord only to find their cloud of harmony. As the first notes of our music were born, we started our journey into the unknown, ignoring that we would one day go out there and share our two-seat-cloud with the rest of the world.” 

Und genau diese Aussage trifft den nagel auf den Kopf, sofern man das neue Werk „Unknown“ der beiden Musiker hört. Veröffentlicht auf Kompakt Records, präsentiert sich der Longplayer in feinster Vocal-Elektronica Marnier. 

Wie das Cover des Longplayers vielleicht vermuten lässt. Aus zwei wird eins. So ist das, wenn Liebe im Spiel ist. Der  Berliner DJ Sascha Funke hat endlich seine ständige Liebesbegleiterin Julienne Dessagne zum musikalischen Objekt seiner Begierde gemacht und präsentiert mit ihr das gemeinsame Projekt „Saschienne“. Die melancholische Stimme der Julienne Dessagnes passt perfekt zu dem leisen Sound, den Funke so vor sich hin produziert. Dabei sei angemerkt, dass es sich bei Sascha Funke keinesfalls um einen Unbekannten handelt. Schließlich gehen zahlreiche Vertonungen von (Kino)Produktionen auf sein Konto.

Mit dem Werk „Unknown“ stellt das Duo sich klanglich unter eine neue Beurteilung und beweist, dass ihre Musik ein Ausdruck ihrer grenzenlosen Liebe zu einander darstellt. Trotz der mauen 8 Songs (!!) auf ihrem ersten gemeinsamen Longplayer stellt sich eine gewisse funkelnde Atmosphäre ein, die man nur zu gern wiederholen möchte. Spartanisch und einfach besetzt, zeigen sich die Klangteppiche des sonst so epischen Künstlers.

Leider viel zu wenig des Guten, so dass man zu oft repeaten muss. Lediglich die Länge der Songs tröstet über diese Tatsache hinweg.

Fazit: ganz okay, aber es hätte mehr sein können.

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