Albumcheck | Transistor Rhythm von Addison Groove

Addison Groove Cover

Antony Williams aka Addison Groove begann seine Karriere bereits im Jahr 2007 unter dem Pseudonym “Headhunter” und konnte bis zum Jahr 2010  sieben 12″ und zahlreiche LPs auf dem einflussreichen Plattenlabel Tempa veröffentlichen. Doch die Welt wartete gespannt auf ein Debütalbum, schließlich konnte sich der DJ in den vergangenen Jahren in der Dubstep-Szene einen gewissen Kultstatus aufbauen. Doch es kam anders als man denkt und so hat sich der Musiker den Namen Addison Groove zugelegt, unter dessen Namen er nun den Longplayer „Transistor Rhythm“ veröffentlicht hat. 

Und hier ist der Name Programm. Die Scheibe klingt nach rhythmischen Durchsuchen von Radiosendern. Nun kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Doch betrachten wir das Werk „Transistor Rhythm“ mal ganz nüchtern. 

Auf den 13 Titeln konnte sich Williams also gnadenlos austoben. Stilistisch geht das Werk also in Ordnung. Sauber gemixt, gut kombiniert und fesselnd rüber gebracht. Feine Klangmuster sorgen für ausreichend Abwechslung, obwohl man hin und wieder den Eindruck erhält, solch Musik könne man nur total zugedröhnt ertragen.

Zugegeben: Ohne Antony Williams wäre die Bass Musik nicht das, was sie heute ist. Sein bisheriger Einfluss auf das Genre ist phänomenal. Doch „Transistor Rhytm“ ist mir persönlich zu 90s-lastig und bietet wenig neues Klangmaterial. Zwar ist der Sound nicht lieblos zusammengeschustert, aber so wirklich überzeugend ist es für meine Begriffe nicht.

 

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