Albumcheck | Titanic Requiem von Robin Gibb & R.J. Gibb with the Royal Philharmonic Orchestra

Es ist nun fast 100 Jahre her, dass die RMS Titanic auf ihrer Jungfernfahrt einen Eisberg gerammt hat und gesunken ist. Die  bewegende Geschichte konnte nicht nur Hollywood ausreichenden Filmstoff bieten, immer wieder gibt es musikalische Highlights, welche auf den tragischen Untergang des Schiffes verweisen.

Pünktlich zum Kinostart des 3D-Remake „Titanic“ von James Cameron, der insgesamt 11 Oscars einheimsen konnte und für 14 Oscars nominiert war, veröffentlicht Robin Gibb das Album „Titanic Requiem“, welches Robin zusammen mit seinem Sohn Robin John Gibb produziert hat.  Entstanden ist ein einstündiges klassisches Werk, welches in Form eines lateinischen Requiems komponiert wurde. Damit möchte Gibb an die 1.500 Opfer, die 1912 im eiskalten Pazifik einen tragischen Tod finden mussten, erinnern. Anzumerken sei, dass es sich bei „Titanic Requiem“ zugleich um die erste Zusammenarbeit der Beiden handelt.

Noch immer erinnern zahlreiche Gedenkstätten in Southampton, Cobh/Irland, Liverpool, Belfast,Glasgow, Washington D.C. und New York an die zahlreichen Opfer des dramatischen Geschehens.

Und obwohl die Idee zu diesem monomentalen Werk nicht von den beiden Künstlern selbst stammt, sondern sie darauf angesprochen wurden, entschieden sie sich zu einer solchen Kooperation und involvierten zudem noch gleich das Royal Philharmonic Orchestra und dem RSVP Choir (Reconciliated Singers Voices of Peace).

Im Laufe der vergangenen 12 Monate ist  “Titanic Requiem” entstanden. Die Solostimmen stammen von renommierten Sängern wie dem Tenor Mario Frangoulis und der 14-jährigen Isabel Suckling. Auf dem Song “Don’t Cry Alone” können Fans von Robin Gibb ihn selbst hören. Der hauptsächliche Teil der Titel ist jedoch instrumental gehalten.

Die CD spiegelt in musikalischer Hinsicht die Dramatik der Nacht vom 14. zum 15. April 1912 wieder, die sich heute nur noch erahnen lässt. Ins geschehen rückt selbstverständlich der  Kampf ums Überleben, der insgesamt zweieinhalb Stunden nach der Kollision angehalten haben soll.

Ein monumentales Werk mit dramatisierter Thematik.

 

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