Albumcheck | The Cosmopolitain von Famara

Nach 3-jähriger Kreativpause meldet sich der Reggae-Altmeister mit seinem nunmehr achten Studio Album «The Cosmopolitan» zurück. Zugegeben, das Albumcover ist nicht gerade von großem Einfallsreichtum geprägt. Allerdings kommt es auch darauf an, was auf die Scheibe gepresst wurde, die am 13. April erscheinen wird.

Famaras letztes Studio-Album «Oreba» erschien im Jahr 2008. Nun nutzt der Künstler, der seit mehr als fünfzehn Jahren in der Musikszene unterwegs ist, den erwachenden Frühling und beschwört mit seinen Tönen die ersten Sonnenstrahlen hervor.

Der Basler Musiker und Sänger hat sich erfolgreich inden Musikstilen zwischen Reggae, Dub und Weltmusik etabliert.Internationalen Erfolg hat Famara schon einige Erfolge aufzuweisen und erfreut sich einer wachsenden Fangemeinde. Vor allen in westafrikanischen Staaten und in ihrer Heimat sind Famara bekannt. Auf dem Album „The Cosmopolitan“ sind wieder einmal seine typischen World-Beat-Reggae Kreationen zu bewundern.

Hochkarätige Riddims, kunterbunt, kosmopolitisch, und ungefiltert, so präsentiert sich der Sound auf dem eingängigen Longplayer. Schon die Vorab-Single «Mondomix» (Nr. 2) verspricht einen großen Haufen Lebenslust. Der Song ist authentisch, erdig, markant, locker und enorm eingängig.

Aufgenommen, eingespielt, mitarrangiert und abgemischt wurde das Werk von Matthias Urech (at GrooveFactory Studios, Ostermundigen / u.a. FSG).  Gemastert wurde die Scheibe von Oli Bösch (Livingroom Studios, Bern). Mit 12 Titeln ist die CD zudem sehr gut ausgelastet.

Mitwippen ist quasi Pflicht. Den Zuhörer erwartet feinster Reggae-Sound. Leider fehlt das Booklet im Digipack. Reinhören lohnt sich trotzdem. Der Sommer kann kommen.

Anspieltipps: 

  • Mr. Wanijka
  • Juju Dance
  • Banana
  • Je-Kami

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