Albumcheck | Someone New von Lail Arad

„Was meine Freunde in den 90ern hörten, ging an mir irgendwie vorbei – ich war damit beschäftigt, mir alle Songs von Simon & Garfunkel, Joni Mitchell, The Kinks und vieler anderer beizubringen“ sagt die 27-Jährige Sängerin Lail Arad aus London.

Die Liebe zur Musik hat die Musikerin schon relativ früh entdeckt.  In ihrem Apartment in London verstauben Platten, die sie teilweise sogar aus der Plattensammlung ihrer Eltern vor der Zerstörung retten musste. Es zieht Lail Arad in die weite Welt. Unter anderem auch nach Berlin. 

Und so ist es sicherlich nicht ungewöhnlich, wenn man nicht nur Musik hört, sondern irgendwann auch mal beginnt selbst Musik zu machen. Mit dem Longplayer „Someone New“ stellt die Britin nun ihr Debütalbum vor, welches seit dem 20. April bereits in den Läden steht. Darauf gibt sich Lail Arad so wie sie ist. Jung, dynamisch und voller Träume.

Relativ untypisch für ihr Alter ist aber, dass die Sängerin bereits so klingt, als wäre sie ein alter Hase im Musikbusiness. Arad verfügt über ein  unglaublich hohes Niveau was ihren musikalischen Stil angeht. Sie kann mit ihrer schönen Stimme überzeugen und erzählt faszinierende Geschichten. Hin und wieder wirkt ihr Gesang allerdings etwas fiebsig. Die Melodien sind jedoch sehr eingängig und bleiben im musikalischen Gedächtnis des Ohrenzeugen haften. Nur zu verführerisch ist es, einfach mitzuträllern.

Arad singt auf Englisch, auf Französisch, gern auch mal auf Deutsch. In Großbritannien kann sie sich bereits eines immer breiteren Fanpublikums erfreuen. In Frankreich ist man schon ganz verrückt nach ihr. Kein Wunder, stecken ihre Mitsingnummern doch voller Poesie.

Man darf gespannt sein, wie sich die Musikerin weiter entwickelt. Mit ihrem Debütalbum hat sie zumindest schon einmal einen guten Anfang gemacht.

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